Content Marketing

Content Marketing hat sich von einem Modebegriff der Online-Kommunikation zu einer ernstzunehmenden und medienübergreifenden Marketingaufgabe gewandelt. Die Frage ist aktuell also nicht in erster Linie, ob man Content Marketing einsetzt, sondern wie und für wen. Ziel des Moduls war es, Zielgruppen zu identifizieren und zu beschreiben, die in der Inspirationsphase der Customer Journey für Content Marketing besonders zugänglich sind. Wir definierten Content Marketing für dieses Modul als „Touristische Kommunikationsmaßnahmen in der Inspirationsphase, die vor allem auf Information, Unterhaltung oder Erzählung beruhen und Kaufanreize über das Interesse des Kunden am Inhalt generieren“.

Ein wesentlicher Bestandteil von Content Marketing ist das „Storytelling“, also das Verpacken von Botschaften in Geschichten, die auf den ersten Blick weder einen werblichen Charakter noch notwendigerweise einen direkten touristischen Bezug haben.

Ziel des Moduls

Mit diesem Modul beantworteten wir die folgenden Forschungsfragen:

  • Welche Inhalte sind für (potenzielle) Urlauber interessant?
  • Welche Gestaltungsformen (Formate, Absender, Tonalität, Ansprache) finden Interesse?
  • Welche Typen von Interessenten lassen sich aus der Kombination von inhaltlichen Ausprägungen und Gestaltungsformen ableiten?
  • Wie verteilen sich die Kunden verschiedener Reiseziele bzw. Urlaubssegmente auf die identifizierten Content Marketing Typen? Zu welchen demographischen Gruppen und sozialen Milieus gehören sie?

Vorgehensweise

Zunächst nutzten wir die RA online, um das Interesse der Urlaubsreisenden an verschiedenen Content Marketing-Inhalten und -Darstellungsformen in der Inspirationsphase zu messen. Daraus konnte abgeleitet werden, welche Gestaltungsmerkmale insgesamt besonders hohe Akzeptanz fanden. Außerdem konnten die Einzelnennungen so kombiniert (geclustert) werden, dass sich Typen von Interessenten identifizieren ließen. Im zweiten Schritt konnten wir das Volumen der Typen auf Basis der bevölkerungsrepräsentativen Daten der RA face-to-face quantifizieren und die Typen mit verschiedenen Reiseverhaltensdaten in Beziehung setzen, etwa mit dem Besuch bestimmter Destinationen oder der Nutzung von Organisationsformen, Verkehrsmitteln und Unterkunftsformen. Außerdem konnten wir das Interesse mit weiteren Segmentierungs-Daten aus der RA kombinieren, von der Demographie über die Sinus-Milieus bis zu den Potenzialdaten (Interesse an Reisezielen und Urlaubsformen).

Sind Sie an weiteren Details und den Ergebnissen dieses Modul interessiert? Dann kontaktieren Sie uns für einen ausführlichen Modulsteckbrief und eine unverbindliche Beratung.

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Modul der Reiseanalyse 2017